Personal Training München

Pilates (Werbung/Produkttipp)

Pilates, auch Pilates-Methode genannt, ist ein ganzheitliches Ganzkörpertraining. Dieses Konzept legt besonderen Wert darauf die Atmung und Bewegung des einzelnen in Einklang zu bringen. Gerade auf die Körpermitte wird ein erhöhter Fokus gelegt. Dazu zählen insbesondere alle Bauch-, Rücken- und Beckenbodenmuskeln. Zusammen mit dem Zwerchfell machen sie die Hauptstabilisatoren des Rumpfes aus und werden im Pilates auch das Powerhous genannt. Durch das funktionelle Training aller beteiligten Muskelgruppen werden auch die kleinen, oft schwächeren, aktiv mit einbezogen. Bei allen Übungen gilt Qualität ist wichtiger als Quantität. Die kontrollierte und konzentrierte Bewegungsausführung sorgt für eine Erhöhung der Beweglichkeit, Kondition und Kraft. Dies führt dazu, dass sie zu einer sichtbaren Verbesserung der Körperhaltung beiträgt und ist gleichzeitig so sanft das sie sogar in der Rehabilitation Anwendung findet.

Geschichte

Personal Training in München Stadt

Die Methode wurde von einem Deutschen, Joseph Hubert Pilates (1883 – 1967), entwickelt. Er soll in Mönchengladbach geboren worden sein und litt als Kind schon unter häufigen Krankheiten. Dazu kam das er einen eher schmächtigen Körperbau gehabt haben soll. Dies waren Auslöser dafür, dass er sich schon früh dem Sport zu wand. Hier fand er schnell heraus wie es möglich ist durch Konzentration, Atmung und die korrekte Übungsausführung Einfluss auf seine Gesundheit zu nehmen.

Nachdem er 1912 nach England ging erlebte er dort eine turbulente Zeit. Als der erste Weltkrieg ausbrach und er in der Engländischen Armee diente, trainierte er gemeinsam mit den Soldaten mit denen er zusammen war. Nach dem der Krieg vorbei war kehrte er nach Deutschland zurück und lebte eine Zeit lang in Hamburg, wo er wohl die Polizei und verschiedene Privatklienten unterrichtete. Dies soll der Zeitraum sein, in der er seine Pilates-Methode vollends entwickelte. 1926 wanderte er in die USA aus, wo er in New York sein erstes eigenes Studio eröffnete. 1965 eröffnete er ein zweites das er betrieb, bis er im alter von 84 Jahren im Jahre 1967 Starb. Erst in den 90 er Jahren schaffte seine Trainingsmethode den vollen Durchbruch. Durch den Wellness-Trend wurde es immer mehr in die Fitnessstudios gebracht und ist von dort bis heute nicht mehr weg zu denken.

Die von J. H. Pilates etablierte Methode besaß nur 40 Übungen, nach dem Tod entstanden viele unterschiedliche Pilatesrichtungen. Derzeit gibt es bis zu 500 verschiedene Übungen. Der wesentliche Unterschied liegt in der Ausführung der Übung und der Atemtechnik. Heute bekommt dieses Kursprogramm, durch neueste wissenschaftliche Erkenntnisse, einen neuen Aufschwung. Durch die Forschung in Biomechanik und Sportwissenschaften bekommen Trainer einen immer besser werdenden Einblick in dinge. Immer mehr Fragen werden beantwortet. Gerade auf dem Bereich der Funktionellen Integration werden Ganzheitliche Trainingssysteme wie Pilates in einem komplett neuen Licht gesehen. Das führt zu einer vermehrten Akzeptanz dieses Systems.

Die Prinzipien

Personal Training Pilates München

Die Sechs Prinzipien lauten:

  1. Zentrierung
  2. Atmung
  3. Kontrolle
  4. Konzentration / Aufmerksamkeit
  5. Bewegungspräzision
  6. Bewegungsfluss

Mit der Zentrierung ist die Aktivierung des Powerhouses gemeint. Dadurch stabilisiert sich der Körper, von dieser Basis aus werden alle weiteren Bewegungen eingeleitet.

 

Es gibt verschiedene Atemtechniken. Dazu gehören die Bauch-, Rücken-, Becken- und Brustkorb Atmung. Diese Varianten können zu unterschiedlichen Gegebenheiten angewendet werden. Die Bauchatmung eignet sich exzellent zur Entspannung, Atme dabei tief und voll. Lass den Sauerstoff in deine beiden Lungenflügel so tief wie möglich einströmen, während der Ausatmung sollten sie sich dann weitestgehend entleeren. Dadurch kannst du deinen Körper gut von Schadstoffen jeglicher Art befreien. Diese Taktik ist allerdings nicht empfehlenswert beim Training. Hier ist die Brustkorbatmung besser geeignet. Diese wird hierbei favorisiert und hat den positiven Effekt, dass die Bauchmuskulatur nicht aufhören muss zum Arbeiten. So bleibt die Wirbelsäule immer muskulär stabilisiert. Die Kontrolle von Bewegungen ist essentiell um schmerz- und verletzungsfrei zu bleiben. Qualität steht vor Quantität! Die Konzentration auf die gerade auszuführende Bewegung sorgt dafür, dass sich dieses Bewegungsmuster ins Gedächtnis einbrennt. So sorgt der Trainierende dafür das sich sein Körper an die neue Körperhaltung adaptiert. Diesen Punkt unterstreicht das fünfte Prinzip noch einmal, indem auf die Präzision eingegangen wird. Schlampige Ausführungen werden nicht geduldet. Die Übung die du geplant hast wird so auch ausgeführt. Desweiteren solltest du darauf achten, das die Übergänge fließend sind, wodurch die Methode ihren tänzerischen anmut bekommt.

Einsteiger sollten 8-12 und Mittelstufler 12-20 Übungen je Trainingseinheit absolvieren. Dabei sollten zwischen 4 – 10 Wiederholungen absolviert werden, je nachdem wie lange man sie sauber ausführen kann. Optimal wäre es 2 – 4 Einheiten pro Woche, je 60 Minuten, ein zu legen. Nichts desto trotz ist selbst eine Einheit pro Woche ist besser als keine. Und denk daran, das Credo lautet:” So wenig Pause wie möglich, so viel wie nötig”.

Zielgruppe

Pilates Persoanl Training

Das klassische Pilates richtete sich hauptsächlich an gesunde und sportliche Menschen. Zum Beispiel Golfer, Tennisspieler, Tänzer, Schauspieler, Musiker, Personen mit chronischen Rückenschmerzen und alle die längere Auszeiten vom Sport hatten.Heutzutage ist diese Trainingsart gerade bei Frauen sehr beliebt. Für andere Zielgruppen wie Nichtsportler, Verletzte und gesundheitlich eingeschränkte Personen können viele Übungen den Anforderung entsprechend angepasst werden. Wichtig ist eine fachliche Einführung in die Methode, um Bewegungs- und Haltungsfehler zu vermeiden. Anfänger wird empfohlen zuerst mit den fünf klassischen Geräte zu trainieren (Reformer, Cadillac, Chair, Barrel, Spine Corrector). Später kann auf das weit verbreitete Mattentraining übergegangen werden. Anfänger sollten aber nicht zu voreilig sein, zu schnell den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen ist ein Fehler. Der Erfolg stellt sich oft erst nach einer längeren Trainingszeit ein. Auf die Übungen verzichten sollten Personen mit: Entzündungen jeglicher Art, mit Knochenbrüchen, Bandscheibenvorfälle, frisch Operierte, Osteoporose und schwangere.

Bücher

Hier will ich euch wieder ein Produkt vorstellen. Ich habe mal zwei super Bücher ausgewählt die ihr euch unbedingt kaufen solltet. In dem blauen Buch von Thieme wird sehr tief in das Thema eingegangen und sollte deshalb nur von fortgeschrittenen gelesen werden die auch eine Ausbildung im Bereich Sport haben. Das anderen Buch, von GU, ist für Anfänger gut geeignet. Durch die einfache Übungseinführung und gute Bildgestaltung ist es ideal zum nachtrainieren für zu Hause. Sie ersetzten mit Sicherheit keinen Ausgebildeten Trainer aber für das kleine Workout vorm Fernseher reichen sie definitiv. (Affiliate Link*. Ihr kommt damit schnell und einfach zum Produkt und könnt es euch erwerben.)

                 

Equipment

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Solltet ihr lust haben zuhause etwas zu trainieren, dann wollt ihr unter Umständen auch gerne mal eine Übung ausprobieren wofür ihr Equipment braucht. Eine Gymnastikmatte ist natürlich Voraussetzung. Es sollte schon eine Richtige sein, eine Yogamatte ist zu dünn, sie wird schnell extrem unbequem. Auch hier stelle ich euch gerne meine Lieblingsprodukte zur Verfügung. Da ich schon die ein oder andere Matte für mich, Kunden oder für Fitnessstudios gekauft habe, ist es schon vorgekommen das ich einen Fehlkauf getätigt habe. Gerade die neumodernen Gymnastikmatten sind meiner Meinung nach nicht zu empfehlen. Hier liegt man schnell auf dem harten Boden da sie sich zusammendrücken lassen. Ich weiß nicht wieso man so etwas herstellt. Wahrscheinlich ist es günstiger in der Produktion. Also anbei einfach mal schauen und kaufen.

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Übungsvideos